2016-11-05-herzzentrum-brandenburg-pressefoto-24-tag-des-herzzentrums-kardiologischer-eingriff

Einem Menschen ins Herz blicken

Der 24. Tag des Herzzentrums am 5. November 2016 gewährte besondere Einblicke in die Herzmedizin. Ein persönlicher Eindruck.

Seit einem Monat arbeite ich als Kommunikationsmanagerin Presse für die Immanuel Diakonie. Zum ersten Mal bin ich beim Tag des Herzzentrums dabei; zum ersten Mal sehe ich bei Eingriffen am Herzen zu. Anders als erwartet, bin ich nicht schockiert von der blutigen Wahrheit, sondern vielmehr ergriffen von der Intimität des Augenblicks, von der Nähe zu dieser Gratwanderung zwischen Leben und Tod.

Auf der riesigen LED-Leinwand in der Aula des Paulus-Praetorius-Gymnasiums in Bernau erscheint ein überlebensgroßes menschliches Herz; ganz deutlich sehen 450 Zuschauer im Saal wie es schlägt. Sie blicken einem Menschen direkt ins Herz, sehen wie sich der Muskel, an dessen Aktivität das Leben dieses 82-jährigen Mannes hängt, pumpend zusammenzieht. Das Herz ist krank und muss dringend repariert werden.

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Begegnungen mit und im Diakonie-Hospiz Wannsee

Während der diesjährigen, der 19. Berliner Hospizwoche lud das Diakonie-Hospiz Wannsee am 28. September zu einem Tag der offenen Tür in seine Räume ein. Nur wenige Tage später feierte man das 20-jährige Bestehen des ambulanten Hospizdienstes. Aus diesem Anlass lud das Diakonie-Hospiz am 4. Oktober zu einer Abendveranstaltung in die Räume der benachbarten Baptistengemeinde ein. Persönliche Eindrücke von ersten Begegnungen mit dem Diakonie-Hospiz Wannsee.

Der Besuch des Tags der offenen Tür wie auch der Jubiläumsveranstaltung am 4. Oktober war für mich zunächst ein beruflicher Termin, denn als neue Mitarbeiterin in der Unternehmenskommunikation stehe ich noch ganz am Anfang, die zahlreichen Einrichtungen der Immanuel Diakonie, ihre Mitarbeiter, die vielen Arbeitsgebiete und Standorte, kurz: den gesamten Immanuel-Kosmos kennen zu lernen. Aber geht man mit rein beruflichen Absichten in ein Hospiz?

Theatergruppe

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Guter Gastgeber sein – auch im Kleinen helfen

Foto: Nicki Pawlow

Foto: Nicki Pawlow

Elmar Stapelfeldt, Jahrgang 1968, ist Heilpraktiker und Ernährungsberater für Ayurveda-Medizin sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Immanuel Krankenhaus Berlin in der Abteilung Naturheilkunde. Der studierte Indologe initiierte den ersten Master-Studiengang für Ayurveda-Medizin in Deutschland und wirkte so bei der akademischen Etablierung des Ayurveda im deutschsprachigen Raum mit. In privater Initiative hat Elmar Stapelfeld in den vergangenen Monaten ein Projekt ins Leben gerufen, welches persönlichen Kontakt zu geflüchteten Menschen in Zehlendorf sucht und sie bei der Integration in Gesellschaft und Arbeit unterstützt. Über dieses Engagement hat sich Jana Forsmann mit Elmar Stapelfeldt unterhalten.

Herr Stapelfeldt, Sie haben eine Initiative für geflüchtete Menschen ins Leben gerufen. Was war der Auslöser?

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29 Jahre am Immanuel Krankenhaus Berlin

Dr. med. Rolf Hauer ist seit 1987 Leitender Oberarzt und Chefarztvertreter der Abteilung für Innere Medizin, Rheumatologie und Immunologie am Immanuel Krankenhaus Berlin am Standort Wannsee. Am 28.07.2016 wurde er nach 29 Jahren in großer Runde verabschiedet. Kolleginnen und Kollegen sowie Wegbegleiter stellten neben seiner herausragenden medizinischen Kompetenz als Rheumaspezialist seine besonderen Eigenschaften in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen: seine Ruhe, seine Besonnenheit, sein zuhören können, sein verstehen wollen, sein im Team denken.

Wir haben dieses Ergeignis zum Anlass genommen, ihn nach seiner Berufung als Arzt, seiner Zeit im Immanuel Krankenhaus Berlin und seinen Plänen für die Zukunft zu fragen.

Leitender Oberarzt Dr. med. Rolf Hauer bei seiner Verabschiedung am 28. Juli 2016

Leitender Oberarzt Dr. med. Rolf Hauer bei seiner Verabschiedung am 28. Juli 2016

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Orlando und die baptistischen Gemeinden

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
1. Korintherbrief 13,13

Nicht überall wo „Baptismus“ draufsteht, ist auch Baptismus drin. Das machen die Kommentare deutlich, die in einigen amerikanischen „baptistischen“ Gemeinden zu den Morden in Orlando geäußert wurden.

Alle sind willkommen Alle

Die Tragik an dem Ereignis wäre vor allem, dass nicht mehr Menschen dort umgebracht worden sind. Es wäre schade, dass der Täter seine Tat nicht zu Ende bringen konnte. Der Täter hätte mit seiner Tat nur dem Willen Gottes entsprochen. So predigt ein Pastor in Sacramento. Dies geschieht gleich am Tag, nachdem in Orlando 50 Menschen ihr Leben verlieren. Die Gemeinde, in der dies passiert, gehört zu keinem Gemeindeverbund. Sie nennen sich einfach so „Baptistengemeinde“. Damit entziehen sie sich der Auseinandersetzung und auch der Korrektur durch andere Christinnen und Christen. Mit diesem Gedanken könnte ich die Aussagen des Pastors dort einfach zur Seite schieben und nicht mehr beachten. Aber das will ich nicht.

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